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poetische bilder
und Landschaftsgeschichten

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Von einfachen Fragen, Baumhorchern und Rabenmüttern,

vom letzten Wassertropfen, und, … weiß
der Kuckuck!

Poetisches … , nicht nur für Kinder, … Landschaftsgeschichten über Naturrebellen, vom Vererben unserer Zukunft,  und … wenn nur noch das Träumen bleibt …!

Decalcomanisches … Phantastische Geschichten, die sich selbst erzählen … ! Über das Abenteuer, mit dem Zufall zu arbeiten!

 

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Kunstpraxis "Decalcomanie" - Arbeiten mit dem Zufall

Als „Décalcomanie“ bezeichnet man ein künstlerisches Arbeiten nach dem Zufallsprinzip, ursprünglich mittels Platte, Papier, Farbe und Zeichenstiften, ein Gestaltungsrpinzip der „Aleatorik“ (= das Hervorbringen künstlerischer Strukturen mittels improvisatorischer oder kombinatorischer Zufallsoperationen).

... weiter im Text

Bereits Leonardo da Vinci beschrieb zu seiner Zeit bereits ein Verfahren der Deutung anhand von Mauerflecken. Man könne, so schrieb er, bereits in den zufälligen Spuren eines mit Farben getränkten Schwammes, der an eine Mauer geworfen wurde, eine Landschaft erkennen. Damit beschrieb er bereits vor beinahe 500 Jahren das Prinzip assoziativer Deutung amorpher Zufallsstrukturen. Bereits in der Antike und im Mittelalter entdeckte man in Steinstrukturen, besonders lebhaft in Marmor und Achaten, Figuren und Figurengruppen. Leonardo da Vinci erwähnt in seinen Aufzeichnungen das Phänomen des „psychischen Bedeutungsgewichtes“. Entsprechend der selektiven Wahrnehmung lassen sich in Zufallsstrukturen bekannte Figuren und Bilder erkennen.

Der surrealistischen Künstler Max Ernst erfand diese Technik Anfang des 20. Jhdt. „neu“ und schuf damit seine phantastischen, tiefgründigen Kunstwerke.

Das künstlerische Verfahren der Décalcomanie ist ein Zufallsprinzip, ein Abklatschverfahren oder auch eine Form der Monotypie, wobei flüssige Farbe auf eine glatte Platte aufgetragen wird. Auf diese legt man einen Bogen Papier, streicht ihn mit mehr oder weniger starkem Druck glatt und hebt ihn als Farbabklatsch wieder von der Platte ab.

Variationen ergeben sich bei der Auswahl von Farben, beim Auftrag der Farben, beim Abzug des Papiers, bei der Auswahl des Papiers, das zusätzlich gefaltet, zerknittert oder geknüllt werden kann. Der Untergrund kann auch Stein oder Holz sein.

Ist nun der Zeichengrund, das gefärbte Papier geschaffen, beginnt erst der eigentliche Gestaltungsprozess: Die Aleatorik. Es gilt nun, das aleatorische Ausgangsmaterial zu deuten und auf gestalterische Eingriffsmöglichkeiten hin zu untersuchen. Erste assoziative Ausdeutungen werden mit malerischen oder zeichnerischen Mitteln ausgeformt und hervorgehoben. Die zufälligen Kleckse auf dem Papier stellen demnach den Ausgangspunkt, aber auch die Ursprungsformen der später ausgeführten Zeichnungen oder Malereien dar. Dort, wo die Phantasie nicht genügt, kann mit einigen gezielten Strichen nachgeholfen werden.

 

Einer der bedeutendsten Vertreter der spanischen Avantgarde im 20. Jhdt. war Oscar Dominguez, dessen Beitrag die Erfindung der „Decalcomanía“ als Technik galt, in der ein vom Künstler unkontrollierter Automatismus die Hauptrolle spielt. Sie wurde bald von vielen Künstlern des Surrealismus angewendet. Max Ernst (1891- 1976) entwickelte die Technik weiter und schuf in den 30er und Anfang der 40er Jahre viele Werke mittels dieser spannenden Technik. Im Unterschied zu Dominguez grenzte er Formen in den amorphen Zufallsstrukturen ein und gestaltete die Bilder als Landschaften. Im nächsten Schritt verlieh er den Strukturen eine mehr oder weniger prägnante und plastische Gestalt und machte somit seine eigenen Assoziationen durch direkten malerischen Eingriff sichtbar.

... für wertvolle Begegnungen

in „Augenhöhe“

Andrea Denis
Friedensstraße 19

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und Kreativpädagogin M.A.
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Andrea Denis ist Mitglied im Deutschen Fachverband für Kunst- & Gestaltungs-therapie DFKGT (www.dfkgt.de) sowie im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (www.bbk.saarland.de)